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Was tun – Kinderarmut ist ein (un)erhörter Hilferuf

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In Deutschland leben über 2,5 Millionen Kinder in Familien die von Einkommensarmut betroffen sind. Aktuelle Studien weisen darauf hin, dass sich die Problematik weiter verschärft. Aufwachsen in Armut hat schwerwiegende Folgen, für den Sozialsaat und die Demokratie, und Armut ist ein unerhörter Vorgang. Armut von Kindern in Deutschland darf nicht sein.

Es mangelt nicht an Expertisen über das Ausmaß von Armut. Dennoch, Armut von Kindern und Familien verfestigt sich zunehmend. Bundesweit sind 19,4 % aller Menschen unter 18 Jahren davon betroffen. Im Ruhrgebiet liegt die Kinderarmutsquote bei knapp 30% und bei Ein-Eltern Familien, kinderreichen Familien und zugewanderte Familien liegt die Quote bei ca. 40%.

Es geht nicht darum Lebensbedingungen schlecht zu reden und sozial- und gesellschaftspolitische Anstrengungen gering zu schätzen. Es geht darum zu zeigen, dass die Anstrengungen verdoppelt und verdreifacht werden müssen. Armut kann individuelle Ursachen haben. Experten weisen jedoch darauf hin, dass vor allem in den Strukturen der Sozialpolitik- und Steuerpolitik etwas geändert werden muss.

Armut hat schwerwiegende Folgen für die Betroffenen und unsere Gesellschaft. Armut darf nach christlichem Verständnis nicht sein. Deshalb engagieren sich auch Kirche und Diakonie in vielfältiger Weise, wie die beigefügten Erklärungen bezeugen.

Hier finden Sie eine Auswahl von Medien, Positionspapieren und Studien zum Thema:

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