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Neues Portal mit digitalen Materialien bietet inhaltliche Vielfalt und methodische Breite

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Von Lehrkräften für Lehrkräfte – und nicht ausschließlich für die Schule. Das „digital.learning.lab“ liefert anregende Tipps für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht und in der außerschulischen Medienpädagogik. Das neue Portal aus Hamburg versteht sich als „Online-Kompetenzzentrum“, das nützliche Tools und Trends vorstellt sowie innovative, frei lizenzierte Unterrichtsmaterialien bereithält.

Hier werden sämtliche pädagogischen Fachkräfte, die gerne mit digitalen Medien arbeiten. In der Rubrik „Tools & Tutorials“ werden zahlreiche Anwendungen vorgestellt, die in unterschiedlichen Bildungskontexten einsetzbar sind. Unter „Trends“ wird auf weitere Materialien, Konzepte, Angebote und Einsatzmöglichkeiten für die zeitgemäße Medienbildung verwiesen. In den „Unterrichtsbausteinen“ sind dann konkrete Materialien und Vorlagen für die Unterrichtsgestaltung zu finden – der Bereich, der sich in erster Linie an Lehrkräfte richtet.

Die inhaltliche Vielfalt und methodische Breite der Materialien ist beeindruckend: Von der VR-Tour durch eine Hamburgische Moschee über eine Panel-Diskussion zu „Big Data“ bis zur digitalen Brieffreundschaft „Teddy on Tour“ finden sich unterschiedlichste Arbeitsanregungen. Daneben lassen sich eigene interaktive Klimadiagramme erstellen, es werden digitale historische Steckbriefe erstellt, und mithilfe einer App soll die Schallgeschwindigkeit bestimmt werden. Alle Ideen sind detailliert beschrieben und didaktisch aufbereitet, die entsprechenden Materialien stehen zum Download bereit. Da sämtliche Unterrichtsbausteine als OER unter freien Lizenzen veröffentlicht sind, können sie einfach adaptiert oder variiert werden.

Hinter dem Angebot steht die Technische Universität Hamburg, die das digital.learning.lab konzipiert und entwickelt hat und das Portal nun auch wissenschaftlich begleitet. Die Unterrichtsbausteine werden von der Hamburgischen Behörde für Schule und Berufsbildung verantwortet, finanzielle Unterstützung kommt von der Joachim Herz Stiftung.

Das Portal ist noch sehr jung, es wurde erst im Herbst 2018 veröffentlicht und soll in den kommenden Jahren stetig weiterentwickelt und mit neuen Ideen gefüttert werden.