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PFL-20-171.1 Palliative Care für Pflegefachberufe Dortmund

Beruf und Pädagogik

Inhalte der
Veranstaltung

Modul II
Zertifizierte Basisweiterbildung für dreijährig ausgebildete Pflegefachkräfte mit mind. zweijähriger Berufserfahrung

Die Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen steht im Zeichen von ganzheitlicher, respektvoller Begleitung, der fachgerechten, umfassenden Linderung von belastenden Symptomen und der Unterstützung bei der Gewinnung von Lebensqualität angesichts begrenzter Lebenszeit. Die Begleitung der Angehörigen und die professionelle interdisziplinäre Zusammenarbeit im Sinne der betroffenen Menschen sind unverzichtbare Bestandteile dieses Konzeptes.

Die Weiterbildung wird durchgeführt gemäß:
M. Kern, M. Müller, K. Aurnhammer:
Basiscurriculum Palliative Care (aktuelle Auflage)

Die Weiterbildung ist von folgenden Institutionen anerkannt:
-Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)
-Deutscher Hospiz- und Palliativverband (DHPV)
-Ansprechstelle im Land NRW zur Pflege Sterbender, Hospizarbeit und Angehörigenbegleitung (ALPHA)
-Deutsche Krebshilfe

Sie entspricht den gesetzlichen Anforderungen nach § 39a SGB V (stationäre und ambulante Hospizleistungen) und §§ 37b/132d SGB V (Spezialisierte ambulante Palliativversorgung SAPV).

Die Teilnehmenden erhalten nach Teilnahme an allen vier Seminarwochen ein entsprechendes Zertifikat.

Die Teilnehmenden haben:
-ihr Wissen um körperliche Aspekte, Krankheitsbilder und Symptome in der palliativen Pflegesituation erweitert.
-haben die Grundlagen und wichtige Verfahren der palliativen Schmerztherapie und Symptomkontrolle erlernt und mit Hilfe von Fallbeispielen eingeübt und reflektiert.
-haben spezielles pflegerisches Handlungswissen erworben, praktisch eingeübt und für ihren Arbeitsalltag überprüft.
-haben ihr Wissen um psychosoziale Aspekte der palliativen Situation, z.B. Wahrnehmung und Kommunikation, Beteiligung der Familie und Bedeutung des sozialen Hintergrunds vertieft und ergänzt.
-haben die Grundbegriffe von Trauer und Verlusterleben bearbeitet und ihre eigenen Erfahrungen dazu reflektiert.
-haben ihr Wissen um die Bedeutung von Selbstpflege und dem Respektieren eigener Grenzen aktualisiert und vertieft und Möglichkeiten der eigenen Entlastung entwickelt.
-haben ein erweitertes Bewusstsein um die spirituellen und kulturellen Aspekte von Krankheit und Tod erworben, z.B. zu den Themen Lebensbilanz und Lebensidentität.
-haben ethische Grundlagen und Verfahren ethischer Entscheidungsfindung erlernt und im Hinblick auf eigene Erfahrungen überprüft.
-haben ihre eigene persönliche und berufliche Haltung zum Umgang mit Menschen in der letzten Lebensphase überprüft, geklärt und weiterentwickelt.
-haben ihr Wissen zu organisatorischen Aspekten, z.B. Teamarbeit, Qualitätssicherung und Dokumentation vertieft und ergänzt.

Tagungsgetränke sind im Preis enthalten, Verpflegung und Übernachtung obliegt den Teilnehmenden selbst.
Preis der gesamten Weiterbildung 1.950,00 €

Leitung /
Referent_in

Verantwortlicher Mitarbeiter / Verantwortliche Mitarbeiterin
Herr Manfred Wulfmeier-Böhm

Kursleitung
Frau Anita Jozanovic

Referent / Referentin
Frau Nicole Posthumus

Weitere Infos /
Downloads

Veranstaltungsart:
Internatsveranstaltung, 2-7 Tage

Zielgruppe/n:
Arbeitnehmer/innen / Gewerkschafter/innen

Sachbereich/e:
Beruf und Pädagogik

Datum
19.-23. Oktober 2020
09:00 - 17:00

Veranstalter
Stiftung Nazareth / Bildung & Beratung Bethel
Telefon 0521/1446110

Preis
auf Anfrage

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Veranstaltungsort
Diakoniezentrum Arndtstraße
Arndtstr. 16
44135 Dortmund