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PT-19-255 Persönliche Zukunftsplanung (PZP)

Beruf und Pädagogik

Inhalte der
Veranstaltung

Mit dem Inkrafttreten des Bundesteilhabegesetzes (BTHG) zum 01.01.2017 wurde Personen-zentrierung als eine Leitlinie zur Ausgestaltung der Leistungen der Eingliederungshilfe ein-deutig verankert. Personenzentrierung impliziert ein Erfragen und Ermitteln der individuellen Wünsche und Ziele der Menschen mit Beeinträchtigung und (drohender) Behinderung.
Das Entwickeln personenzentrierter Leistungen und die Begleitung in personenzentrierten Planungen und Prozessen erfordern eine entsprechende Grundhaltung sowie eine Methodenkenntnis.
Die Persönliche Zukunftsplanung ist ein wegweisendes Konzept sowie eine Sammlung verschiedenster Methoden, Wege und Moderationsverfahren in einem Gruppensetting (Unterstützungskreis), um mit Menschen, unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht, über ihre persönliche Zukunft nach zu denken. Dabei geht es darum, eine Vorstellung von einer positiven Zukunft zu entwickeln, Ziele zu setzen und diese mit anderen Menschen Schritt für Schritt umzusetzen. Persönliche Zukunftsplanung bietet ein passendes Handwerkszeug, um wichtige Veränderungen im Leben zu planen und, wenn nötig, auch unkonventionelle Unterstützung bei diesen Veränderungen zu organisieren. Persönliche Zukunftsplanung befähigt Menschen dazu, ihr Leben selbst in die Hand zu nehmen und sich aktiv in das Gemeinwesen einzubringen.

Über die Fortbildung
In der zweitägigen Fortbildungsveranstaltung "Persönliche Zukunftsplanung" erfahren Sie Hintergründe, die Grundhaltung bzw. Philosophie der Personenzentrierung und lernen ausgewählte Methoden kennen. Ebenso erhalten Sie einen Überblick über Methoden zur Ermittlung von Wünschen und eines zur Entfaltung der Person passenden Lebensstils. Möglichkeiten zum Aufbau von tragfähigen Netzwerken und Unterstützerkreisen als wesentliche Elemente der Persönlichen Zukunftsplanung sowie Methoden der Sozialraum-orientierung werden in diesem Zusammenhang dargestellt und teilweise erprobt.
Reflexive Elemente zur eigenen Rolle, Haltung und Person durchziehen die Fortbildungstage. Teilnehmen können maximal 25 interessierte Personen.

Referentinnen
Die Referentinnen Ann Witchger und Wiebke Kühl arbeiten seit vielen Jahren mit den Instru-menten der Persönlichen Zukunftsplanung in allen Bereichen der Behindertenhilfe und darüber hinaus auch in der Organisationsentwicklung. Beide Referentinnen sind im deutsch-sprachigen Netzwerk Persönliche Zukunftsplanung e.V. als Referentinnen und Trainerinnen aktiv.
Ann Witchger arbeitet hauptberuflich im ambulant betreuten Wohnen für einen großen Träger in Itzehoe und Wiebke Kühl ist Ansprechpartnerin der ergänzenden unabhängigen Teilhabeberatungs-stelle EUTB in Flensburg.

Materialien
Die während der Fortbildung vermittelte Theorie wird in digitaler Form als Handouts zur Verfügung gestellt, alle Arbeitsmaterialien werden per E-Mail zur weiteren Verwendung für die Teilnehmenden versendet

Leitung /
Referent_in

Verantwortlicher Mitarbeiter / Verantwortliche Mitarbeiterin
Frau Monika Storm

Referent / Referentin
Frau Ann Witchger

Weitere Infos /
Downloads

Veranstaltungsart:
Internatsveranstaltung, 2-7 Tage

Zielgruppe/n:
Arbeitnehmer/innen / Gewerkschafter/innen

Sachbereich/e:
Beruf und Pädagogik

Datum
28./29. August 2019
09:00 - 17:00

Veranstalter
Stiftung Nazareth / Bildung & Beratung Bethel
Telefon 0521/1446110

Preis
€ 250,00

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Veranstaltungsort
Haus Nazareth
Nazarethweg 5-7
33617 Bielefeld