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Wissen aus dem Goldfischglas und vieles mehr

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Was für ein Kirchentag! Vier Tage lang bestimmte das große Glaubensfest die Straßen und Plätze Dortmunds. Auch das Evangelische Erwachsenenbildungswerk war natürlich vertreten: Auf dem Abend der Begegnung am Mittwoch (19.6.2019) und auf dem Markt der Möglichkeiten in den Westfalenhallen (20. - 22.6.2019).

An beiden Ständen konnten die Menschen sehen und erleben, wie vielfältig Erwachsenenbildung ist.  Am EBW-Stand entführte Clownin Lotte auf dem Abend der Begegnung die Besucher*innen in Zauberwelten oder kam gemeinsam mit Huhn Hertha mit den Vorbeischlendernden ins Gespräch. Da es sehr heiß war, nahmen viele Passant*innen dankbar den Pilgerbecher mit – öffentliche Wasserstellen gab es auf dem Kirchentag genug. Ohnehin war Pilgern, wie zum Beispiel das Pilgern im Pott, ein beliebtes Gesprächsthema am Stand. „Es ist für mich eine besondere Form der Mediation, bei der man die Nähe Gottes spürt“, sagte eine Passantin.

Ab Donnerstag öffnete dann der Gemeinschaftsstand des Evangelischen Erwachsenenbildungswerkes Westfalen und Lippe (EBW), der evangelischen Erwachsenenbildung Nordrhein (eeb Nordrhein) und der Deutschen Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Erwachsenenbildung (DEAE) auf dem Markt der Möglichkeiten. Das Motto: „Was für eine Bildung.“ Hier konnten Interessierte die Erwachsenenbildungen live erleben und an zahlreichen Aktionen teilnehmen. Neben sogenannten Bildungshäppchen, also Kurzvorträgen zum Pilgern und zu „leichter Sprache“, konnten die Leute sich über die Angebote der Erwachsenenbildung informieren.

Am Stand gab es auch die Gelegenheit ein Theremin auszuprobieren. Dieses elektronische Musikinstrument wurde 1920 erfunden und wird gespielt, ohne es zu berühren. Hierbei beeinflusst die elektrische Kapazität des menschlichen Körpers ein elektromagnetisches Feld. Dabei steuert die Position der Hände gegenüber zwei Elektroden die Stärke der Veränderung. Die sich ändernde Schwingung des Feldes wird verstärkt und als Ton über einen Lautsprecher ausgegeben. Das Instrument sorgt für viel Erstaunen und sogar die Kleinsten probierten es mit Begeisterung aus.

Viele Fans fand auch eine besondere Art des Wissenstransfers durch ein Goldfischglas: Wer wollte, schreib etwas, was man selbst weiß, auf einen Zettel und gab das zusammengerollte Papier in das bauchige Glas. Im Gegenzug konnte man sich dann ein neues Wissen ziehen und mit nach Hause nehmen. „Was für eine schöne Idee“, schmunzelte ein Teilnehmer.

Des Weiteren wurden am Stand jeweils eine Vormittags- und eine Nachmittagsfrage gestellt, die die Messenbesucher*innen entweder digital mittels Mentimeter oder an der analogen StandWand beantworten konnten. Fragen wie „Demokratie bedeutet für mich …“, „Woher kommen Sie?“, „Welche Inhalte wünschen Sie sich von der Ev. Erwachsenenbildung?“ kamen hier auf die Leinwand, bzw. an die StandWand. Und wer Lust auf Aktion hatte, konnte sich mit drei Mitspieler*innen mit dem Strippenzieher durch ein Labyrinth kämpfen.

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