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Mit Smartphone und Apps durch den Alltag und über den Kirchentag

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Kirche ist längst im Netz zu finden. Und nicht nur mit Gemeinde- oder Einrichtungs-Homepages, sondern mit interaktiven Angeboten für die Nutzerinnen und Nutzer. Dabei spielen Smartphones und eigens entwickelte Apps eine immer stärkere Rolle. Mal führen sie durch Großveranstaltungen, mal helfen sie bei der inneren Einkehr. Hier kommen zwei Beispiele:

So hat der Deutsche Evangelische Kirchentag im Vorfeld  eine App herausgebracht, mit der man das Kirchentagsprogramm direkt auf sein eigenes Mobilgerät holen kann. Mit der App sind Interessierte immer auf dem aktuellen Stand, haben einen vollständigen Überblick über alle Veranstaltungen und navigieren dank einer einfachen Bedienung sicher über den Kirchentag.

Mittels App kann jederzeit das Programm durchsucht werden:  Veranstaltungen, die gerade in der  Nähe stattfinden, können so leicht gefunden werden.  Unter „Mein Kirchentag“ kann man sich auf der Homepage   und der App ein eigenes Programm zusammenstellen, das in der App immer dabei ist. Für ausgewählte Veranstaltungen können sich Besucherinnen und Besucher mit Hilfe eines Ampel-Systems ab etwa 30 Minuten vor Beginn der Veranstaltung über die Anzahl der freien Plätze informieren.

Unabhängig von konkreten Veranstaltungen und Großereignisse gibt es auch Apps, die den Alltag mit spirituellen Impulsen und Anleitungen begleiten, wie beispielsweise XRCS der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers. Der Name XRCS leitet sich ab vom englischen Exercise (Übung) ab und bezieht sich auf die urchristliche Tradition der Exerzitien. Die App ist in zwei Modi nutzbar: Inspiration bietet über einen Zeitraum von 30 Tagen zufällige Unterbrechungen im Alltag mit Impulsfragen, die ein Lächeln, Nachdenklichkeit oder Perspektivwechsel. Es ist wählbar, ob man sich ein-, zwei- oder dreimal am Tag „dazwischenfunken“ lassen möchte.  Die „Alltagsexerzitien“ sind ein intensiverer, spiritueller Übungsweg. Jeder Tag besteht aus drei Wiederkehrenden Übungen, morgens, mittags und abends. Durch ein kleines Tonsignal und Vibration wird man durch die jeweilige Gebetszeit geführt. Die dazugehörige Internetseite bietet Themen zur Vertiefung wie beispielsweise das Herzensgebet oder zum meditativen Umgang  mit Worten aus der Bibel.

Übrigens: Wer die Exerzitien nutzt, dem wird empfohlen, den Flugmodus einzustellen. Und das ist aus eigener Erfahrung wirklich eine gute Idee.

Beide Apps gibt es für iOS und Android in den entsprechenden Stores.